10.08.2020

Wie die Krise Agenturmodelle in Frage stellt

Agenturmodelle in der Krise
  1. Waren viele Agenturen falsch aufgestellt?
  2. Ist es nur die Ausrichtung?
  3. Ist die Krise eine Chance für einen Neustart?
  4. Neue Wege finden und auch gehen
  5. Remote Agenturführung – was bedeutet das?
  6. Leichter geht’s mit Unterstützung

 

Im März mussten wir alle schnell reagieren. Für Vorbereitungen war wenig Zeit. Jetzt hieß es, remote organisieren. Und für viele war es der Sprung ins kalte Wasser.

Dann hat sich schnell herausgestellt, wo es hakt. Workflows, die im Office noch funktioniert haben, liefen plötzlich nicht mehr so reibungslos. Man musste mit knappen Budgets haushalten. Und man fing an, über einiges nachzudenken…

Waren viele Agenturen falsch aufgestellt?

Die Branche hat es hart getroffen. Große Konzerne haben ihre Marketingbudgets eingefroren und damit blieben und bleiben auch bis auf Weiteres Umsätze aus.

Kurzarbeit hieß es dann für die meisten – der einzige Weg sich über Wasser zu halten. Denn die Rücklagen reichen nicht lange aus. 3 Monate sind es in der Regel laut Benjamin Minack, Präsident des GWA.*

So erging es nicht nur Agenturen auch andere kleine und mittelständische Unternehmen leiden unter der Krise. Doch laut einer Umfrage des Agenturcamps haben gerade die kleineren Agenturen mit Umsatzeinbußen von über 50% zu kämpfen.**

Der Ausweg für viele – in die Akquise gehen, neue Kundengruppen erschließen und das Know-How erweitern. Was logisch klingt. Denn wenn die aktuelle Zielgruppe entfällt, ist es sinnvoll sich nach neuen Projekten umzusehen. Die Änderung der Ausrichtung soll die Lösung bringen und über die Krise hinweghelfen.

Ist es nur die Ausrichtung?

Agenturen haben sich in den letzten Jahren bereits schwer getan, neue – junge Talente anzulocken. Attraktive Gehälter und Work-Life-Balance – das möchte die neue Generation. Ausgedient hat der alte Stereotyp – Agentur sei auch Lifestyle und daher sind die Bezahlung und Benefits nicht alles.

Neues Know-How – enorm wichtig für eine Neuausrichtung –  ist aber nur mit guten neuen Mitarbeitern zu erzielen.

Ist die Krise eine Chance für einen Neustart?

Umdenken ist angesagt. Flexiblere Arbeitsmodelle, mehr Freiheiten und mehr Selbstbestimmtheit. Was wir in den letzten Monaten lernen mussten, muss die Basis für eine neue Arbeitskultur werden.

Und mit dieser wird auch die Agenturwelt wieder spannender für junge Kreative.

Das heißt im Umkehrschluss Neuausrichtung – eine Veränderung nach außen hin, kann nur in Verbindung mit einer internen Umstrukturierung passieren.

In der Umfrage des Agenturcamps gaben jedoch nur 8% der befragten Agenturen an, dass Sie die Krise zum Anlass nehmen ihre Strukturen und Prozesse zu überdenken.**

Doch ist das nicht das, womit man anfangen sollte?

Neue Wege finden und auch gehen

Wenn uns die Krise mehr denn je zeigt, dass wir noch nicht soweit waren, wie wir dachten, dann sollten wir diese Gelegenheit nutzen.

Der Status Quo muss beleuchtet, auf Effizienz und auf die Machbarkeit im Sinne es New Work Ansatzes geprüft werden. Dabei können diese Fragen helfen:

  • Haben alle Mitarbeiter zu jeder Zeit und von überall aus Zugriff auf für sie relevante Dokumente und Daten?
  • Läuft die Kommunikation über mehrere Wege (und Systeme) oder kann diese sinnvoll gebündelt werden?
  • Können Systembrüche, die die Arbeit erschweren und/oder doppelte Datenpflege erfordern verhindert werden?
  • Kann eine Ressourcen- und Projektplanung remote erfolgen? Ist die nötige Transparenz vorhanden?
  • Kann die aktuelle Auslastung sowie der Fortschritt aktueller Projekte verfolgt werden?

Sind diese Grundvoraussetzungen erfüllt, können neue Workflows aufgesetzt und etabliert werden.

Remote Agenturführung – was bedeutet das?

Klar ist, je mehr das Arbeiten von unterschiedlichen Orten aus geschieht – und dieser Trend wird nicht einfach wieder verschwinden – desto wichtiger wird es, Transparenz zu schaffen.

Aber auch Führungskräfte müssen dann ihre gewohnten Muster zugunsten neuer, digitaler Führungsmethoden aufbrechen.

Workflows,

  • die mithilfe von automatisierten Prozessen eine einfache und schnelle Einarbeitung möglich machen
  • die Mitarbeitern bereits eine gewisse Struktur vorgeben, innerhalb derer sie jedoch selbstbestimmt agieren können
  • die Transparenz in die Projektabwicklung bringen und damit auch Führungskräften zu jeder Zeit ein klares Bild der Auftragslage vermitteln

begünstigen dabei den Umstieg.

Ein persönliches Gespräch wird natürlich schwer zu ersetzen sein und auch in Zukunft noch stattfinden. Doch die Ressourcenzuteilung sowie die Koordination von Deadlines und ToDo‘s kann mithilfe entsprechender Software-Lösungen rein digital erfolgen. Genauso ist es möglich die Auslastung, den Fortschritt von Projekten sowie die Budgets digital zu jeder Zeit kontrollieren zu können.

Wichtig ist es aber, anzufangen.

Leichter geht’s mit Unterstützung

Einfacher gesagt, als getan. Doch wer sich verändern möchte oder muss, kann sich Unterstützung suchen. Sei es der Austausch mit anderen Agenturen oder mit Software-Partnern, die eine effiziente und nachhaltige digitale Transformation beschleunigen können.

Unsere Branchenexperten unterstützen Sie gerne – ob Prozessberatung, Workflow-Optimierung oder Software-Implementierung. Wir kreieren den optimalen Agentur-Prozess mit Ihnen. So können Sie Mitarbeitern die notwendige Freiheit bei gleichzeitig effizientem Ressourceneinsatz bieten.

Kontaktieren Sie uns einfach unter beratung@troi.de.

 


*https://www.wuv.de/agenturen/remote_work_spart_der_agentur_noch_kein_geld

**https://dasagenturcamp.de/magazin/2020/04/16/draengende-fragen-neue-chancen/

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